1. Auf der Grundlage von Daten, die fynup von dritter Seite bezieht, werden mit der Software Berechnungen und Vergleiche generiert. Die Berechnungen und Vergleiche stellen keinerlei Empfehlung für ein bestimmtes Produkt dar. Auch die Reihung der einzelnen Produkte zB nach dem Preis bzw. den zu erwarteten Jahreskosten und sonstigen Konditionen stellt keine Empfehlung oder (Be-)Wertung dar. Der Nutzer entscheidet selbständig und eigenverantwortlich, ob und gegebenenfalls wie die Vergleiche verwendet werden und ob diese zum Anlass für einen Vertragsabschluss oder Wechsel des Anbieters genommen werden. Vom Nutzer sind weitere Faktoren (zB Steuer, Solvabilität des Produktanbieters, Garantien, etc.) miteinzubeziehen. Die durch die Software ermittelten Berechnungen und Vergleiche stellen keine Vermittlung eines Versicherungs-, oder Finanzvertrags und auch kein Angebot für ein Produkt dar. Auf keinen Fall ersetzen Berechnungen von fynup Angebote der Produktanbieter.
  2. In der Rubrik „Angebot“ werden die Angebote der Produktanbieter nachgerechnet. In der Rubrik „All-in und All-in History“ werden ALLE Kosten (die Produktkosten, externe Kosten der Veranlagung und zusätzliche veranlagungsbezogene Kosten) berechnet. Zusatzgewinne können in den All-in Berechnungen vom Nutzer individuell berücksichtigt werden (Details Punkte 14 & 15).
  3. In der Rubrik „Angebot“ und „All-in“ erfolgt die Vorbelegung der Renditen bei
    1. Banksparprodukten aufgrund konkreter Angebote der Produktanbieter zu einem bestimmten Datum.
    2. Bausparer aufgrund Angebote der Produktanbieter zu einem bestimmten Datum, wobei bei Laufzeiten über 6 Jahren, die staatliche Prämie für die Einzahlungen und die Zinszahlungen für das gesamte Kapital fortgeschrieben werden.
    3. klassischen LV (KLV) und prämiengeförderten LV (PZV) mit der bei Anlage aktuellen „Mid-Case“ Renditeprognose der Produktanbieter.
    4. Goldanlagen mit 1% Punkt über der von der EZB angestrebten Inflationsrate (derzeit angestrebte Inflationsrate 2%, Rendite daher 3%).
    5. Wertpapieren (Fonds/ETFs) nach marktüblichen, langfristigen Gegebenheiten, abhängig von dem Risiko-Ertragsprofil laut Key Investor Document (KID) oder Factsheet (zB 100% Aktien mit 7% Marktrendite = MSCI World 1972-2017).
    Renditeeinstellungen können unter Kostenfaktoren geändert werden und sind letztendlich vom Nutzer festzulegen.
  4. In der Rubrik All-in History“ wird die durchschnittliche annualisierte Fondsnettorendite über einen bestimmten Zeitraum zum 31.12. des Vorjahres angezeigt. Der Zeitraum wird ab dem ersten vollen Kalenderjahr seit Fondsauflegung, längstens ab 01.01.1984, angezeigt. Werden zwei oder drei Produkte verglichen, wird der längst mögliche Zeitraum des jüngsten Fonds angezeigt. Der Zeitraum kann vom Nutzer verändert werden. Die Performancedaten von öffentlich zugänglichen Veranlagungen mit einer ISIN werden vom Unternehmen Mountain-View Data GmbH angekauft und importiert, welches für die Richtigkeit dieser Daten verantwortlich ist. Performancewerte von fynup.pro ist ein Service von derrechner.at GmbH, Reisnerstraße 35/30, 1030 Wien, FN: 461426v; UID: ATU71880501, office@fynup.pro, www.fynup.pro Seite 1 von 5 sonstigen Veranlagungen (in der Regel spezielle Portfolios/Fonds/etc.) eines Produktanbieters werden anhand der Angaben des Produktanbieters berechnet, wodurch es zu Ergebnisabweichungen kommen kann.
  5. fynup wertet oder kategorisiert nicht die in den Produkten zur Auswahl stehenden Veranlagungen oder Veranlagungskonzepte. Die Einstufung in Risikokategorien erfolgt aufgrund der Angaben der Fondsanbieter im Key Investor Document (KID) oder in Factsheets. Die Veranlagungswahl und angenommene Renditeprognosen sind ausschließlich vom Nutzer festzulegen.
  6. Sämtliche Berechnungen, die in Abhängigkeit einer Performance (Rendite) dargestellt werden, basieren auf unverbindlichen Modellrechnungen und dienen ausschließlich Illustrationszwecken. Hierbei werden vereinfachte Annahmen getroffen, insbesondere die konstante Fondsperformance und die Gewinnbeteiligung betreffend. WICHTIGER HINWEIS: Aus den Hochrechnungen lassen sich keine Rückschlüsse auf die Wertentwicklung und Ablaufleistung der Veranlagungen in den jeweiligen Produkten ableiten. Kurse können sowohl steigen als auch fallen. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung einer Veranlagung zu. Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie für eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft und somit unverbindlich. Zukünftige Wertentwicklungen sind nicht prognostizierbar. Folgende Risiken sind bei jeder Veranlagung zu berücksichtigen: a) das Wertschwankungsrisiko (Volatilität), b) das Zinsrisiko, c) das Inflationsrisiko, d) das Währungsrisiko, e) das Ausfallsrisiko. Darüber hinaus können weitere Risiken auftreten. Das Veranlagungsrisiko trägt der Kunde, das Beratungsrisiko der Berater.
  7. Ein beschriebenes „Musterangebot“ hat folgende Parameter: Mann, 35 Jahre alt, Laufzeit 30 Jahre, monatliche Prämie € 100.
  8. fynup berechnet Kostensätze auf Basis finanzmathematischer Grundlagen. Die Genauigkeit der Berechnungen ist von der Datenqualität abhängig, insbesondere 1. von der Qualität der Kostenangaben des Produktanbieters, 2. vom Einfluss obligater Risikokosten, 3. von der Anzahl der vorliegenden Modellrechnungen. Details zum jeweiligen Produkt unter Produktkosten. Produktanbieter sind eingeladen, detailliertere Berechnungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen, um die Datenqualität und in Folge die Genauigkeit der Berechnungen zu optimieren.
    • 5 Punkte: Konkrete Angabe aller Kosten, keine Zusatzgewinne, keine obligaten Risikokosten im Haupttarif (obligater Zusatztarif möglich). Produktkosten sind über die gesamte Vertragsdauer fixiert, es entstehen lediglich geringe Rundungsdifferenzen.
    • 4 Punkte: Konkrete Angabe der Kosten, Zusatzgewinne können kalkuliert sein, werden jedoch transparent angeführt bzw. wurden auf Nachfrage detailliert beantwortet. Der Prämienanteil obligater Risikokosten ist gering. Abweichungen bewegen sich in der Regel im Promillebereich.
    • 3 Punkte: Einzelne Berechnungsgrundlagen für Kosten und/oder Zusatzgewinne werden vom Produktanbieter in den allgemein zugänglichen Unterlagen nicht konkret angegeben und mussten daher anhand mehrerer verschiedener Modellrechnungen der Produktanbieter nachgerechnet werden. Weitere Abweichungen können durch höhere, obligate Risikokosten entstehen, welche sich vor allem bei unterschiedlichen Parametern gegenüber der Musterberechnung lt. Pkt. 7 ändern können. Durch diverse Einstellungen bewegen sich Abweichungen in der Regel im Promille- oder geringen Prozentbereich, können aber in bestimmten Fällen auch größer sein.
    • 2 Punkte: Beschreibung wie „3 Punkte Bewertung“ mit dem Unterschied, dass es trotz erheblicher Bemühung nicht möglich ist, die Abweichungen, speziell bei unterschiedlichen Parametern (Alter, Laufzeit, Prämie, etc.) innerhalb des angestrebten Promillebereichs zu halten. Der Nutzer muss von größeren Berechnungsabweichungen ausgehen.
    • 1 Punkt: Speziell bei historischen Produkten (in Ausnahmen auch bei aktuellen Produkten möglich) liegen meist nur Unterlagen zu einem konkreten Angebot/Vertrag vor, auf deren Basis die Kosten und mögliche Zusatzgewinne berechnet werden. Die Berechnungsqualität kann daher nur bei gleichen Parametern (Alter, Laufzeit, Prämienhöhe, Renditeannahme,...), wie die vorliegende (aufzurufen unter Dokumente) geprüft werden. Mit anderen Parametern kann es zu erheblichen Ergebnisabweichungen kommen.
  9. fynup berechnet die laufende Versicherungssteuer (VST) von derzeit 4% bei steuer- pflichtigen Versicherungsprodukten von der Nettoprämie. Bei Einmalzahlungen in steuerpflichtige Versicherungsprodukte wird in der Standardeinstellung eine Nachversteuerung von 7% VST in den ersten 14 Jahren berechnet, wobei der Zeitraum vom Nutzer unter Einstellungen verändert werden kann. Nicht berücksichtigt wird derzeit eine eventuelle Nachversteuerung bei prämiengeförderten Zukunftsvorsorgen. Bei Wertpapierdepots (WPD) wird die Kapitalertragssteuer von derzeit 27,5% vom Gewinn der Veranlagung berechnet, wobei in der Standardeinstellung 60% jährlich und 40% bei Ablauf in Abzug gebracht werden. Dieses Verhältnis kann der Nutzer unter Einstellungen bedarfsgerecht ändern. Die zu berechnenden Werte sind letztendlich vom Nutzer festzulegen. Für die Richtigkeit besteht seitens fynup keine Gewähr.
  10. Abschluss- bzw. Betreuungskosten (laufend oder einmalig) von Lebensversicherungen werden als Abschlusskosten bezeichnet und aufgrund Angaben der Produktanbieter in den Versicherungsbedingungen, Produktbeschreibungen, Angeboten, etc. übernommen. Falls der Provisionsanteil vom Berater individuell festgelegt werden kann, erfolgt die Voreinstellung mit dem maximalen Wert. Die Werte können unter Einstellungen geändert werden, der zu berechnende Wert ist vom Nutzer festzulegen.
  11. Kaufkosten von Fonds oder ETFs in Wertpapierdepots werden vom Unternehmen Mountain-View Data GmbH angekauft und importiert, welches für die Richtigkeit dieser Daten verantwortlich ist. Rabatte auf Ausgabeaufschläge können unter Einstellungen geändert werden. Der zu berechnende Wert ist letztendlich vom Nutzer festzulegen.
  12. Verwaltungskosten (Prämien- und Depotwertbezogen), Inkassokosten und Rückkaufabschläge werden aufgrund der Angaben der Produktanbieter in den Versicherungsbedingungen, Produktbeschreibungen, Angeboten, Kostenblättern der Depotbanken, etc. übernommen. Falls Provisionen vom Depotwert vom Berater individuell festgelegt werden können, erfolgt die Voreinstellung mit 0,4% oder diesem Wert nächstgelegenen. Änderbare Werte können unter Einstellungen geändert werden und sind daher vom Nutzer festzulegen.
  13. Risikokosten werden nur für den im Produkt verankerten obligaten Mindestanteil berücksichtigt. Diese versicherungsmathematisch ermittelten Kosten werden nicht exakt berechnet, sondern aufgrund der Angaben der Produktanbieter im Musterangebot gem. Pkt. 7 übernommen und finanzmathematisch im Durchschnitt der Laufzeit berechnet. Dadurch kann es zu Ergebnisabweichungen kommen. Diese Werte können unter Einstellungen geändert werden. Der zu berechnende Wert ist letztendlich vom Nutzer festzulegen.
  14. Zusatzgewinnbeteiligungen werden in der Berechnung Angebot mit 100% berücksichtigt. In den All-in Berechnungen erfolgt die Bewertung in der Voreinstellung aufgrund der in der Vergangenheit tatsächlich erfolgen Zuweisungshöhe. Beispiel 1: Jährliche Zuweisung von 100% seit Bestehen des Produktes = 100%. Beispiel 2: Produkt besteht seit 10 Jahren, 5 Jahre wurden 100% zugewiesen, 5 Jahre 50% = Bewertung Anteilsmäßig mit 75% (100x5=500, 50X5=250; Summe 750/10=75). Zur Feststellung der Zuweisungen erfolgt eine jährliche Abfrage an die Produktanbieter. Werden keine Angaben gemacht, erfolgt die Voreinstellung mit 50%. Mit den Abfragen wurde erst im April 2018 begonnen, die Vorbelegung bis zur Antwort bzw. bis zur gestellten Frist beträgt 100%. Unter Einstellungen können die Bewertungen der Voreinstellung geändert werden, der zu berechnende Wert ist letztendlich vom Nutzer festzulegen.
    Aufgrund der Vielfältigkeit sind Ergebnisabweichungen möglich, vor allem wenn zB Produktanbieter die Gewinnbeteiligung nicht gleichmäßig über die Laufzeit verteilen oder die Höhe der kalkulierten Zusatzgewinne nicht bekanntgegeben wird und von fynup errechnet werden musste (siehe Pkt. 8 Datenqualität).
  15. Kostengewinne aus Fondskostenrückvergütungen können unterschiedlich hoch sein und sich jährlich ändern. fynup ist um laufende Aktualisierung bemüht, übernimmt dafür aber keine Gewähr. Für den Fall, dass diese Werte von Produktanbietern nicht offiziell bekannt gegeben werden, errechnet fynup einen Annäherungswert. Dabei kommt es naturgemäß zu Abweichungen.
  16. Laufende Fondskosten (bzw. die TER) von öffentlich zugänglichen Veranlagungen (Fonds oder ETFs) mit einer ISIN werden vom Unternehmen Mountain-View Data GmbH angekauft und importiert, welches für die Richtigkeit dieser Daten verantwortlich ist. Laufende Fondskosten (bzw. die TER) von sonstigen Veranlagungen (in der Regel spezielle Portfolios/Fonds/etc.) eines Produktanbieters werden aufgrund der Angaben im Key Investor Document (KID) oder aus Factsheets der Produktanbieter übernommen. Performancegebühren und Transaktionskosten werden nicht berechnet.
  17. Für den Fall, dass laufende Fondskosten (bzw. TER) von Produktanbietern für produktbezogene Portfolios, etc. nicht bekannt gegeben werden, errechnet fynup einen Annäherungswert anhand der bekannten Kosten der Subfonds. Dabei kommt es naturgemäß zu Abweichungen. Produktanbieter sind eingeladen, die konkreten Kosten zur Verfügung zu stellen.
  18. Dem Lizenznehmer und den Nutzern ist bekannt, dass sich die Software derzeit in einer Beta-Testphase befindet und somit in einer frühen Phase der Markteinführung.